Nachhaltigkeit

Nachhaltige Bauweise bedeutet, die Bedürfnisse nachfolgender Generationen zu respektieren und deren Lebensraum zu schonen. Umweltschonend soll nicht nur die Herstellung des Baumaterials sein, sondern die Bauweise selbst. Dabei muss das Gebäude in seinem gesamten Lebenszyklus betrachtet werden. Der Stahlbau entspricht den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens in hohem Masse.

Information


Fachberatung

Stefan Martinolli
Projektleiter Technik

MSc ETH Bau-Ing.

beratung@szs.ch

Expertenverzeichnis

Eine Übersicht der Anbieter von Öko-Stahl folgt in Kürze.

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Nachhaltigkeit


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Auf dem Weg hin zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie und nachhaltigem Bauen

Die ganze Stahlbranche ist in Bewegung!


Bereits im Jahr 2010 hatten das SZS und Stahlpromotion Schweiz die erste Kampagne zum Ökostahl lanciert (siehe Bild). Die Innovation wurde und wird noch weiter vorangetrieben.

Das Stahlwerk Thüringen und ArcelorMittal sind seit langem Mitglieder des SZS und haben den CO2-Fussabdruck der Produktion bzw. des Transports des Schrotts und des Versands der Stahlprodukte kontinuierlich reduziert. Lichtbogenöfen haben die Hochöfen abgelöst. Das Rohmaterial stammt seit Jahren zu 100 % aus recyceltem Schrott, also aus Sekundärstoffen, dank der unendlichen Rezyklierbarkeit vom Stahl. Die erreichten Fortschritte sind durchschlagend und von unabhängigen Zertifizierungsstellen bestätigt, mit einer Reduzierung des durchschnittlichen weltweiten CO2-Emissionswerts bei der Stahlproduktion (stark beeinflusst durch China und Indien) um den Faktor 7. Die Transition wird durch sehr konkrete Pläne zur Umstellung auf grünen Wasserstoff fortgesetzt.

Details: 2016 schlossen sich SSAB, LKAB (Europas grösster Eisenerzproduzent) und Vattenfall (einer der grössten Energieerzeuger Europas) zusammen, um HYBRIT zu gründen, eine Initiative, die Kokskohle – die traditionell bei der Herstellung von Stahl aus Eisenerz verwendet wird – durch Strom und Wasserstoff ersetzen will, ohne fossile Brennstoffe, mit praktisch keinem CO2-Ausstoss und Wasserdampfemissionen (anstelle von CO2). Dieses sogenannte wasserstoffbasierte Direktreduktionsverfahren und die Tests mit Halbfertigprodukten sind vielversprechend.